HOVERAir Versa: Eine Kamera, die sich in eine Drohne verwandeln lässt
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HOVERAir hat am 10. August 2026 die Versa vorgestellt, die zwei vertraute Foto-Gadgets in einem Gerät vereint — eine kompakte Kamera mit mechanischem Stabilisator und eine kleine autonome Drohne.
Die neue HOVERAir Versa wirkt auf den ersten Blick wie eine Taschenkamera. Sie verfügt über einen mechanischen Dreiachsen-Stabilisator, ein eigenes Display sowie Bedienelemente. An der Rückseite des Geräts lässt sich jedoch ein separates Flugmodul anbringen, wodurch die Kamera zu einem eigenständig fliegenden System wird.
Die Kamera bleibt eine Kamera
Im manuellen Modus ist die Versa für gewöhnliches Filmen gedacht. Der Nutzer kann das Gerät in der Hand halten und Videos ohne zusätzlichen Stabilisator aufnehmen.
Der Hersteller legt den Schwerpunkt auf die Bildverarbeitung und den Dynamikumfang. HOVERAir verspricht zudem eine verbesserte Leistung bei schwachem Licht, allerdings wurden detaillierte Angaben zu Sensor, Objektiv und Aufnahmemodi bislang nicht veröffentlicht. Deshalb lässt sich die Bildqualität derzeit noch nicht allein anhand der Herstellerangaben beurteilen.
Ein Klick — und die Kamera fliegt
Die Grundidee der Versa zeigt sich erst nach der Montage des Flugmoduls. Es wird am Kameragehäuse befestigt, sodass sich das Gerät anschließend direkt aus der Hand starten lässt.
Anders als bei einer gewöhnlichen Drohne ist die Versa für den Betrieb ohne herkömmliche Fernbedienung ausgelegt. Das System erkennt die Person selbstständig und nutzt KI, um sie während des Flugs zu verfolgen. HOVERAir gibt außerdem mehr als zehn intelligente Aufnahmemodi an.
Daraus ergibt sich ein recht anschauliches Szenario: Eine Person geht, fährt Fahrrad oder reist, startet die Versa und erhält dadurch Aufnahmen aus einer Perspektive, die sich mit einer herkömmlichen Handkamera nicht einfangen lässt.

KI ist nicht nur für die Verfolgung zuständig
Die Versa verfügt über eine Funktion namens AI Auto-Framing. Das System analysiert die Szene und hilft dabei, die Kameraposition sowie die Bildkomposition festzulegen.
Es gibt auch eine ungewöhnlichere Funktion — 3D Worlds. In diesem Modus führt die Kamera einen speziellen Flug entlang einer kreisförmigen Bahn aus, sammelt Aufnahmen aus verschiedenen Richtungen und nutzt sie zur Erstellung einer dreidimensionalen Szene. Das entstandene Ergebnis lässt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.
Für Reisen könnte diese Funktion interessanter sein als ein gewöhnliches Panoramafoto: Anstatt einer einzigen flachen Aufnahme erhält der Nutzer die Möglichkeit, eine ganze Szene festzuhalten.
Noch offene Fragen
Trotz der interessanten Konstruktion hat HOVERAir bislang nicht alle Spezifikationen der Versa veröffentlicht. Unbekannt sind noch die endgültigen Abmessungen und das Gewicht, die Akkukapazität, die Flugdauer, die genauen Kameraeigenschaften, der Preis sowie der Verkaufsstart. Das Unternehmen verspricht, weitere Informationen später bekannt zu geben.
Deshalb ist die Versa derzeit eher als Ankündigung eines neuen Geräts zu verstehen und nicht als fertiges Produkt mit vollständig bekannten Spezifikationen.
Für wen sich das Gerät eignen könnte
Das Konzept richtet sich vor allem an Menschen, die sich häufig selbst filmen.
Reisende müssten keine separate Actionkamera oder kleine Drohne mehr mitnehmen, sofern die Versa tatsächlich beide Geräte ersetzen kann. Auch für Radfahrer, Fans von Outdoor-Aktivitäten und Ersteller kurzer Videos könnte das eine interessante Option sein.
Eine abschließende Bewertung des Geräts lässt sich allerdings erst treffen, sobald Informationen zu Preis, Akkulaufzeit und Videoqualität vorliegen.

Fazit
Die HOVERAir Versa ist nicht wegen der maximalen Kameraauflösung oder Fluggeschwindigkeit interessant. Ihr wichtigstes Merkmal ist der Versuch, eine Handkamera und eine autonome Drohne in einem kleinen Gerät zu vereinen.
Sollte das Unternehmen diese Idee ohne größere Kompromisse bei Bildqualität und Betriebsdauer umsetzen können, könnte die Versa eine eigene Nische zwischen Taschenkameras und kleinen Drohnen besetzen.
Quelle: HOVERAir