Volcanoes & Earthquakes: App zeigt Erdbeben und Vulkane in Echtzeit an
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Was geschieht gerade mit den Vulkanen? Wo hat sich ein Erdbeben ereignet und wie stark war es? Gibt es seismische Aktivität in der Nähe einer bestimmten Region?
Antworten auf diese Fragen lassen sich direkt über das Smartphone mit der App „Volcanoes & Earthquakes“ von VolcanoDiscovery abrufen.
Dies ist weder ein virtueller Simulator noch ein Erdbebenvorhersagesystem. Die App erfasst Überwachungsdaten und zeigt dem Nutzer Informationen zur tatsächlichen seismischen und vulkanischen Aktivität an.
Was zeigt die App an?
Auf dem Hauptbildschirm können Sie Erdbeben sehen, die sich in verschiedenen Teilen der Welt ereignet haben, oder sich auf Ereignisse in der Nähe eines ausgewählten Ortes konzentrieren.
Für Erdbeben sind Daten zu Magnitude, Tiefe, Ort und Zeitpunkt des Ereignisses verfügbar. Die Informationen lassen sich nach Magnitude, Entfernung, Region und weiteren Parametern sortieren und filtern.
Ein eigener Bereich ist den Vulkanen gewidmet. Auf einer Weltkarte werden mehr als 1600 aktive und ruhende Vulkane angezeigt; zudem sind für einzelne Objekte Informationen zu deren Zustand, zur Ausbruchsgeschichte und zu aktuellen Ereignissen verfügbar.
Woher die Daten stammen
Eine der Besonderheiten der App ist, dass sie nicht auf einer einzigen Quelle basiert.
Volcanoes & Earthquakes nutzt Daten von mehr als 40 nationalen und internationalen Überwachungsorganisationen. Als Quellen nennen die Entwickler unter anderem USGS, EMSC, GFZ, INGV, GeoNet und weitere Dienste.
Daher erhält der Nutzer nicht einfach nur eine Kurzmeldung über das Erdbeben, sondern strukturierte Daten zu dem Ereignis selbst.
Benachrichtigungen
Die App kann Benachrichtigungen über bedeutende Erdbeben und Ereignisse senden, die den vom Benutzer festgelegten Parametern entsprechen.
Sie können die gewünschte Region, die Entfernung oder die Magnitude festlegen. Zudem gibt es Benachrichtigungen zu vulkanischer Aktivität und Tsunamis.
Dies kann nicht nur für Fachleute nützlich sein. Jemand plant beispielsweise eine Reise in ein Gebiet mit aktiven Vulkanen und möchte die dortigen Veränderungen selbst verfolgen.
Man kann ein Erdbeben in der Nähe des Vulkans beobachten.
Eine interessante Funktion ist die Anzeige von Erdbeben in der Nähe aktiver Vulkane.
Dies ermöglicht es, den Zusammenhang zwischen den beiden Arten natürlicher Aktivität auf einer Karte zu erkennen und besser zu verstehen, warum Vulkanregionen ständig überwacht werden.
Dabei zeigt die App Überwachungsdaten an, anstatt zu behaupten, dass ein bestimmtes Erdbeben zwangsläufig einen baldigen Ausbruch bedeutet.

Dies ist nicht nur eine App für Fachleute.
Die Benutzeroberfläche ist auch auf normale Nutzer ausgelegt. Man kann einfach die Karte öffnen und sehen, was weltweit geschieht, oder die App auf eine bestimmte Region zuschneiden.
Für Wissenschaftsbegeisterte ist dies praktisch eine Möglichkeit, den Planeten in Echtzeit zu beobachten: Erdbeben, Vulkane, tektonische Platten, historische Ereignisse und Nachrichten sind an einem Ort vereint.
Für iPhone und iPad wird die App kostenlos angeboten, mit zusätzlichen In-App-Käufen; eine Android-Version ist ebenfalls bei Google Play erhältlich.
Es ist wichtig, die Einschränkungen zu verstehen.
Volcanoes & Earthquakes ersetzt keine offiziellen Systeme des Zivilschutzes oder der Notfallwarnung.
Die Entwickler weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Anwendung allgemeinen Informationszwecken dient und weder die Vollständigkeit noch die kontinuierliche Übermittlung der Daten garantiert.
Bei einer akuten Bedrohung sollte man sich daher vor allem an den offiziellen Warnungen der lokalen Behörden und spezialisierten Dienste orientieren.
Discovery direkt auf dem Smartphone
„Volcanoes & Earthquakes“ ist deshalb interessant, weil die App komplexe wissenschaftliche Daten in eine für Laien verständliche Karte umwandelt.
Man muss kein Vulkanologe oder Seismologe sein, um die App zu öffnen und zu sehen, wo gerade Erdbeben stattfinden, welche Vulkane aktiv sind und was auf dem Planeten im Augenblick geschieht.
Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie Technologien aus der Welt des wissenschaftlichen Monitorings nach und nach für jeden Nutzer zugänglich werden.